Weibliche Justiz
30.11.2018Noch nie gab es so viele Richterinnen und Staatsanwältinnen wie heute. Wie sich die Art ihrer Rechtsprechung von der männlicher Richter unterscheidet - und wie sich das auf die Gesellschaft auswirkt.
2018
Noch nie gab es so viele Richterinnen und Staatsanwältinnen wie heute. Wie sich die Art ihrer Rechtsprechung von der männlicher Richter unterscheidet - und wie sich das auf die Gesellschaft auswirkt.
Der Anteil von Frauen in Chefpositionen verharrt in Deutschland auf niedrigem Niveau – häufig geht er sogar zurück.
Olympiapark-Chefin Marion Schöne erklärt im Interview mit der SZ, warum eine Frauenquote in Vereinen dem Sport guttun würde.
Mit neuen Groß-Events, mehr Schanzen und zusätzlichen Preisgeldern gehen die Skispringerinnen in diesem Winter die nächsten Schritte auf dem Weg zur sportlichen Gleichstellung. Am Freitag startet die deutsche Mannschaft um Olympia-Silbergewinnerin Katharina Althaus in ihre bisher intensivste Saison: 27 Weltcup-Springen – so viele wie noch nie – stehen auf dem Programm.
Der Frauenanteil in den Aufsichtsräten europäischer Unternehmen steigt weiter an. Nach aktuellem Stand (31.07.2018) sind 33,6 Prozent der Mitglieder von Aufsichtsräten oder Verwaltungsräten von 200 im STOXX Europe 600 notierten Aktiengesellschaften in Europa Frauen. Der Frauenanteil bei den Aufsichtsrats- bzw. Verwaltungsratsvorsitzenden liegt dagegen bei nur 5 Prozent. Nur 4,5 Prozent Frauen sitzen dem Vorstand bzw. Executive Board der 200 Unternehmen vor. Dies ist das Ergebnis des European Gender Diversity Index der Initiative European Women on Boards (EWoB) und Ethics & Boards, der heute in Brüssel vorgestellt wurde. Der Index untersucht und vergleicht den Frauenanteil von 200 ausgewählten Unternehmen aus neun Ländern.
CDU und CSU haben das 100-jährige Jubiläum des Frauenwahlrechts gefeiert. Die Fraktionsmitglieder kritisieren die Defizite in ihrer eigenen Partei.
Asien ist vielen fremd, wirtschaftlich sogar gefürchtet. Doch wie sieht es wirklich aus auf dem größten Kontinent der Erde? Ein Projekt der Bertelsmann-Stiftung erfasst Asien in Zahlen und Grafiken. Im ersten Teil: Die Stellung der Geschlechter.
Sie ist 28, verheiratet und möchte katholische Priesterin werden. Jacqueline kämpft für ihr Ziel und so für die Geschlechter-Gleichstellung in der Kirche.
Wenn der diesjährige G20-Gipfel unter argentinischer Leitung vom 30. November bis 1. Dezember in Buenos Aires zusammenkommt, werden nur drei weibliche Teilnehmer dabei sein: Neben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und der britischen Premierministerin Theresa May nimmt IWF-Chefin Christine Lagarde an dem Spitzentreffen statt.
Alle Menschen sind gleich, unabhängig von Hautfarbe und Religion, Geldbeutel und Geschlecht: Das ist eine tolle Sache, wenn es zum Beispiel ums Wahlrecht geht, um Aufstiegschancen, um die Kinderbetreuung oder ums Müllruntertragen. Keine gute Idee ist die Gleichbehandlung von Männern und Frauen allerdings in der Medizin. Aber gerade da wird sie ständig vollzogen, viel häufiger, als es sinnvoll ist.